Sonntag, 6. Januar 2019

Potsdam: Villa Schöningen


In der Villa Schöningen ist eine Dauerausstellung zur Geschichte des Hauses und zur Glienicker Brücke zu sehen. Im Fokus steht der Zeitraum zwischen 1961 bis 1989,

 

- als direkt vor der Tür der Villa Schöningen die innerdeutsche Grenze verlief und als auf der Glienicker Brücke Agenten zwischen Ost und West ausgetauscht wurden. Dieser Austausch fand auf der Glienicker Brücke 3 mal statt;
das letzte Mal 1986






In der Rede zur Wiedereröffnung der Villa Schöningen beschrieb die Bundeskanzlerin Angela Merkel die Dauerausstellung mit den Worten:
 
"Das Wechselbad deutscher Geschichte - voller Schmerz und Leid, voller Glück und Freude - erwartet auch in Zukunft die Besucher der Villa Schöningen. Denn in der Geschichte dieses Hauses, das unmittelbar an der Glienicker Brücke liegt, spiegeln sich in besonderer Weise Traum und Trauma unserer einst geteilten und nun geeinten Nation wider!"

Freude:
An der Glienicker Brücke gibt es einen herrlichen Anlieger, den benutzten wir im Frühling 2018 und fuhren da immer wieder unten durch oder spazieren auf der Brücke um vom Babelsberger Park in die neuen Gärten zu gelangen.

 






Potsdam: Villa Schöningen

Rosa Loy und Neo Rauch, die Leipziger Künstler durften während 6 Jahren das Bühnenbild und die Kostüme der Oper "Lohengrin" von Richard Wagner in Bayreuth entwickeln und gestalten. Wir bekamen in der Ausstellung einen schönen Einblick von der ersten Idee bis zur Umsetzung des Bühnenbildes.

Es wurde ein erfolgreiches Festspiel 2018.



Neo Rauch und Rosa Loy, Video in der Villa Schöningen  

Aussagen aus dem Ausstellungsvideo:
Sie hätten diese Herausforderung gerne angenommen, die Zusammenarbeit sei sehr im Fluss gewesen.
Die Farben orange und blau dominierten. "Blau sei eine gebräuchliche Farbe, fast alle lieben sie, sei auch eine Royale Farbe, eine Farbe die ganz früh erfunden wurde. Mit Pflanzen und Urin, diese Mischung zum Stoff geben und einen Tag stehen lassen. Dann wurde der Stoff blau gefärbt, (diese Warterei war früher meistens am Montag, daher blauer Montag). "Blau machen"
 
 
Gerichtseiche - Elektromast
(Lohengrin muss die Elektrizität ins Land Brabant bringen)




Samstag, 5. Januar 2019

Berlin: Käthe Kollwitz Museum

Wir begegneten Käthe Kollwitz, (1867 - 1945) zum erstenmal im Barlach Museum in Hamburg.
Barlach machte Skulpturen aus Holz und Bronze. Bei der Skulptur "der Schwebende" nahm Barlach Käthes Gesicht als Modell.


"Schwebende von Barlach" 


 
Käthe wuchs in Königsberg im heutigen Kaliningrad auf. Schulte sich in München, Paris und Berlin. Dann heiratete sie einen Arzt, war Mutter, Ehefrau und Künstlerin. Sie hatte zu dieser Zeit grosse Unterstützung von ihrem Mann. Sie wohnte 52 Jahre lang in Berlin. Erlebte den ersten und zweiten Weltkrieg. Verlor im ersten Weltkrieg ihren Sohn und im zweiten ihren Enkel. Sie recherchierte über den Bauernkrieg der im 16 Jh. stattfand. Sie recherchierte über den Weberaufstand in Schlesien um 1844. In beiden Fällen waren ihr die Menschen mit ihrer Not, mit ihrem Hunger und mit ihrer Armut wichtig und das blieb auch so bis in ihre letzten Arbeiten hinein.
Fertigte Aussage starke Bilder an, die Armut, Arbeitslosigkeit

 Hunger, und auch Ratlosigkeit vermitteln.

Das Plakat nie wieder Krieg entstand nach dem ersten Weltkrieg.

 
"Nie wieder Krieg" 1924, Kreide- und Pinsellithografie
 
 
Pietà Mutter mit totem Sohn 1937
 
Dieses späte plastische Hauptwerk aus Bronze bezeichnete die Künstlerin selbst als Pietà. Das ist ein Andachtsbild der Mutter Maria mit Jesus Christus auf dem Schoss, das Mitleid herausfordert. Nicht mehr um den Schmerz jedoch ging es Käthe Kollwitz hier, sondern um das Nachsinnen, wie sie selbst in ihrem Tagebuch schrieb.
 
Diese Skulptur wurde von der Stadt Berlin vergrössert , natürlich mit der Erlaubnis der Familie Kollwitz. Jetzt steht sie zwischen dem Berliner Dom und dem Schloss und erinnert an all die Kriegsgefallenen.
 

 Mutter mit 2 Kindern, 1932 -1936 Gips farbig gefasst

 
Käthe Kollwitz machte sich bis an ihr Lebensende Vorwürfe, dass sie ihren Sohn nicht zurück hielt, als er unbedingt in den 1. Weltkrieg gehen wollte. Sie starb 14 Tage vor dem Ende des 2. Weltkrieges, in Berlin.
 

 




Donnerstag, 3. Januar 2019

Spandau-Potsdam 2.1.2019

Rückfahrt nach Potsdam
Kalter Wind, Schneegestöber am Morgen
auf der Fahrt auch Sonnenschein

 Wannsee
 Pfaueninsel
 Wilfried und Elke begleiteten uns.
 Glienickerbrücke
Schloss Babelsberg
Sicht auf den Turm der Heilig Geist Residenz, Marina am Tiefen See, Nikolaikirche, Hans Otto Theater und auf die Zichorienmühle.

Dienstag, 1. Januar 2019

Neujahr 2019

Die wirkliche Entdeckungsreise ist nicht,

neue Länder zu entdecken,

sondern mit neuen Augen zu sehen.

Marcel Proust


 
Viele schöne Augenblicke auf eurer Entdeckungsreise im Jahre 2019 wünschen wir aus der Dagens 2,
im Moment in Spandau.
 
Wie in einem Nest, sehr schön geborgen lag die die Dagens 2 umgeben von Berufsschiffen zum Jahreswechsel 2018 / 2019 in Spandau.
So schön!
 
 
Danke an Die Crew der MS Therese.

 
 
 


Fahrt nach Spandau an Silvester 2018

Am Mittag machten wir Leinen los und fuhren in aller Gemütlichkeit, bei knappem Sonnenschein nach Spandau. Welch eine Ruhe und Stille.
 
 
In Spandau haben uns Dagmar und Willi backbordseitig, längsseits an ihre
MS Therese genommen .



Wir durften den Silvesterabend gesellig bei ihnen mit einem feinen Fleischfondue geniessen. Auch spielten wir Brandy Dog. Obwohl nicht alle Beteiligten Spielfreunde sind wie wir, war es sehr schön, so das alte Jahr 2018 zu beenden.

 
Draussen knallte es um die Wette. Die Luft war rauchig und stickig geworden.
 

 
Wir durften ganz geborgen zwischen Berufsschiffern eingeparkt ohne grosse Sorgen, das neue Jahr 2019 beginnen.

an der Therese angemacht,
am Heck die Spree, am Bug die Pati, dann Steuerbordseite Martha und zu Letzt kam noch Uranus aussen Steuerbord seitig dazu,
alle waren 80 m lange Berufsschiffe


Potsdam: 30. Dezember 2018

Filzen Bernadette filzt wieder einmal.



 Sohlen für Finken.